Schattennacht Originaltitel: Brother Odd Erschienen in Deutschland: 2008 Erschienen in USA: 2006
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Rezensionen
Rezension von Kim Belleville (10.01.09)
Wer schon die beiden anderen Odd Thomas Bücher gelesen hat weiss was ihn hier erwartet. Der äusserst sympathische Odd Thomas hat die Gabe die Toten zu sehen. Neben den Toten sieht er auch andere Wesen, genannt die Bodachs, welche immer dann auftauchen wenn eine Katastrophe kurz bevorsteht. So auch in Schattennacht, dem nun schon dritten Band über Odd Thomas. Anders als in den beiden Vorgängern spielt sich die Geschichte diesmal nicht in Pico Mundo ab, sondern in einem Kloster. So lernt man neue Charaktere kennen, Nonnen (äusserst witzige Nonnen) und einige sehr facettenreiche Brüder. Wie nicht anders zu erwarten findet Odd auch im Kloster nicht die gewünschte Ruhe, ein Bruder wird ermordet und dann tauchen auch schon die Bodachs auf. Mehr kann man nun schon nicht mehr verraten.
Das Buch ist sehr gut geschrieben da wie in den Vorgängern Odd Thomas seine Geschichte selbst erzählt was sehr gut funktioniert. Schon allein wegen Odd selber sollte man dieses Buch lesen, der Junge hat mehr sarkastische Sprüche drauf als jeder andere. Die Dialoge sind sehr witzig und mehr als einmal habe ich das Buch niederlegen müssen um mal zwei bis drei Minuten zu lachen. Odd muss man einfach mögen, man kann nicht anders. Die Handlung selbs hat mich allerdings nicht so überzeugt, zu viel ins Detail geht man mit den physikalischen Erklärungen am Ende. Es ist auch Geschmackssache ob einem die neue Umgebung gefällt. Ein Kloster ist nicht zu vergleichen mit einer Stadt. Mir persönlich hat Pico Mundo ein kleines bisschen gefehlt. Man vermisst doch die alten Charaktere, besonders Terrible Chester. Etwas sehr Positives sei jedoch verraten: Elvis ist auch im dritten Band mit von der Partie. Und obwohl einem Pico Mundo fehlt, wächst einem auch das Kloster mit den jeweiligen Nonnen sehr schnell ans Herz.
Ich kann also jedem dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Man liest das Buch hauptsächlich wegen Odd selber, die nicht so starke Story ist Nebensache. Das Buch ist gut erzählt, spannend und vor allem sehr witzig. Die beiden Vorgänger muss man nicht unbedingt gelesen haben um der Geschichte zu folgen, und diejenigen die Odd Thomas kennen greifen eh zu. Kaum fertig, warte mit viel Vorfreude auf den nächsten Teil, welcher sich durch das Auftreten eines neuen prominenten Charakters (verraten tu ich es nicht:-)) als sehr interessant herausstellt.
Wünsche allen viel Spass beim Lesen.
Sven(02.11.09): Ich liebe die Odd Thomas Romane, aber was sich Dean Koontz hierbei gedacht hat, weiß ich nicht. Klar, der Roman ist wieder einmal gut geschrieben, aber insgesamt doch langweilig, da nicht viel (aufregendes) passiert und es viele Wiederholungen gibt. Wie er jedoch die behinderten Kinder beschreibt und wie Odd Thomas mit ihnen umgeht, da merkt man Koontz' Herzblut. Nach zwei guten Teilen gibt es hier schwache 3/5
Martin(03.06.09): Mal ganz ehrlich, ich bin ein Koontz Fan der ersten Stunde, aber was er da verbrochen hat, begreife ich bei diesem Superautor wirklich nicht, langweilig, zäh geschrieben, vorhersehbar, also alles mögliche aber bestimmt kein echter Konntz. Da bin ich schon viel besseres gewohnt.
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